Stichworte: BWL für Unternehmer, BWL für Berater, BWL für weiterbildende Schulen, BWL für Hochschulen, Jahresabschlussanalyse, Betriebsanalyse, Cashflows, Kostenrechnung, KLR, Controlling, Deckungsbeitrag, Vollkosten, Konsolidierung, Liquiditätsplan, Betriebsplanung, Dopplung ohne Soll und Haben, Dopplung mit Soll und Haben
Ziel: Unternehmen mit wenigen aussagekräftigen Begriffen analysieren und planen!
Die BWL muss die Unternehmer und die Unternehmen fokussieren. Prioritär ist die Selbst- oder Innenfinanzierungskraft bzw. der Cashflow zur Selbst- oder Innenfinanzierung. Um solche Begriffe herum ist eine gute „ökonomische Bildung“ zu verbreiten, z.B. an Gymnasien und für Politiker. Für Industrie-, Handels-, Handwerks- und Landwirtschaftskammern sind Unternehmer und Unternehmen sowieso primär. Als Fachschullehrer, Unternehmensberater und Entwickler von BWL-Programmen akzeptierte der Autor, dass seine Klientel - neben der BWL - über sehr gute produktionstechnische Fertigkeiten verfügen muss. Jeder Landwirt hat seine Produkte vor giftigen Mikro-Pilzen zu bewahren. Erzeugt ein Bauer Heu, können Bakterien "die ganze Hütte" abbrennen lassen. Unternehmen, die international mitmischen wollen, z.B. als Startup, müssen vorteilhafter als andere technisieren, einkaufen, produzieren und vermarkten. Neues aus der Forschung und künstliche Intelligenz sind einzubringen. Der Zeitrahmen für BWL-Themen wird noch knapper. Income und Cashflow Statements nach Standard IFRS 18 sind "falsche Freunde".
Praxisfrage: Floriert das Unternehmen - oder ist "die Axt am Baum"?
Ein Unternehmer braucht schnell einen betriebswirtschaftlichen Überblick, den er ggf. auch mit BWL-unkundigen Mitarbeitern am Kaffeetisch besprechen kann.
Ein Berater sollte es schaffen, dank weniger aussagekräftiger Begriffe seinen Klienten regelrecht "mitzunehmen" - die Aufmerksamkeit jedes Gesprächspartners ist begrenzt.
BWL-Lehrkräfte werden Lob erfahren, wenn sie wie "Fahrlehrer" bald zum praktischen Führen eines Unternehmens anleiten.
Die Themen sind hier begrenzt auf Analyse, Controlling und Planung. Der Unternehmer steht im Mittelpunkt.
• Er wird froh sein, wenn der betriebswirtschaftliche Jahresabschluss in einem einzigen Rutsch aus dem steuerlichen Jahresabschluss abgeleitet wird (teils genügt die "Zeigefinger-Methode").
• Primär wird ihn die Liquiditätsbeurteilung interessieren, wobei ihm der Cashflow 3 direkt die "Innenfinanzierungskraft" anzeigt.
• Er wird es begrüßen, die Buchführungsergebnisse in das Schema der Deckungsbeitragsrechnung zu transformieren, weil so ggf. der Übergang zur Betriebsplanung "barrierefrei" wird.
• Vielfach werden ihm "hinreichend genaue Teil- und Vollkosten" genügen - unter Verzicht auf einen Betriebsabrechnungsbogen.
• Ist er finanziell in Schwierigkeiten, sollte ihm sein Berater die unterjährige Planung und Kontrolle erstellen können - ohne das Programm wechseln zu müssen.
• Schließlich wird er sich darüber freuen, wenn dem Nachwuchs die Dopplung in der doppelten Buchführung so einfach, wie es die Digitalisierung heutzutage erlaubt, gelehrt wird.
Im Blick ist hier sowohl der kleine Betrieb (z.B. eigenständiger Landwirt, Malerhandwerk, Fahrradhandel, Boutique, Startup) als auch die Leitung und Aufsicht von sehr großen Unternehmen (AG, Genossenschaften etc.). Es geht um BWL-Kernbegriffe, u.a. für kaufmännische Schulen, für Fachschulen, für die Meisterausbildung und für das Bachelor-Studium.
Klicken Sie sich durch die Seiten. Hyperlinks sind jeweils türkis unterlegt. Sie können auch in den Großbuchstaben oben wählen. Sie können sich auch eine komplette Ausgabe dieser Website als PDF-Datei aus der Wittmann-Cloud holen, siehe unten.
Wer eine große Vielfalt an BWL-Begriffen braucht, sollte ergänzend in lexikalischen Websites suchen, die oft auf rechtliche Quellen hinweisen. Ein Beispiel: www.Welt-der-BWL.de . Achtung: Differenzen zu den Definitionen in meinem Website-Text sind nicht ausgeschlossen.
Ein fiktives Gespräch
Wenn ein Unternehmer mit seinen Mitarbeitern am Kaffeetisch über den Betriebserfolg spricht, könnte sich das wie folgt anhören:
„Das letzte Jahr lief gut. Wir sind allen Bankverpflichtungen nachgekommen. Wir konnten gut leben (bzw. Ausschüttungen gewähren). Wir haben auch die laufenden Ersatzinvestitionen leicht aus neu erwirtschafteten Eigenmitteln bezahlen können. Im Vorjahr hatten wir gerade so unsere Kredite bedienen können, aber gelebt (bzw. ausgeschüttet) haben wir durch Girokonto-Überziehung. An Investitionen aus erwirtschafteten Eigenmitteln war damals gar nicht zu denken.“
Eine Rede solcher Art offenbart ein Cashflow-3-Denken. Der Cf 3 ist deshalb einer der zentralen Punkte der folgenden Seiten.
Produkte des Autors – das „i“ steht jeweils für den 2. Buchstaben seines Namens:
Cloud Materialien allgemein
https://c.web.de/@337550405334472114/Rt6q6IdqS0m61EYzZG9tiA
i Stop the 'three activities' in IFRS 18 en+de 2024 12 02
i Buchführungs-Bürokratie durch IFRS 18 - Unternehmensbewertung geht anders 2025
i Der Kern der BWL für Unternehmer - Schema 2025 09 04.xlsx
i Die Liquidität im rechten Licht inkl. Kern der BWL 2025 09 04.pptx (Powerpoint)
i AfA linear vs AfA vorgez 2022 03 02.xlsx
i Cashflow 1 2 3 Innenfinanzierungskraft 2023 05 19.xlsx
i Bf Dopplungstabelle digitale Logik 2024 05 19.xlsx (Schema doppelte Buchführung)
i Finally digital - Double entry 2024 04 30.pdf (Artikel zur doppelten Buchführung, in englisch)
Dort ist auch die jeweils aktuelle Druckausgabe dieser Website zu finden:
i BWL für Unternehmer ... .pdf
Cloud Materialien für Fachlehrer und Berater der Landwirtschaft (Beispiele)
https://c.web.de/@337550405334472114/Mz72GFXU-z7ox4Zji4y9Tg
i Econ-A 2025 09 04.pdf (Skript)
i Masch1 Kauf Miet Leas 2020 07 27.xlsb (Kalkulation)
i Masch2 Gespanne MindEinsatz LU 2020 07 27.xlsb (Kalkulation)
i VD Landwirtschaft 2022 01 22.xlsb (Kalkulation von Vollkosten und Deckungsbeiträgen)
Das aus dieser Cloud abholbare BWL-Skript "i Econ-A.pdf" ist weithin auch für Nichtlandwirte nützlich. Dort werden vielfältige Ergebnisse der Finanzmathematik (Barwert, Endwert, effektiver Jahreszins) vorgestellt. Thematisiert werden auch die Wirkung von Spekulationen an den Märkten und der sog. Schweinezyklus.