Betriebswirtschaft - Basics für Unternehmer und Analysten
Stand 28. Februar 2026

Stichworte: Betriebswirtschaft für Berater. Betriebswirtschaft für Aufsichtsräte. Betriebswirtschaft für Lehrer. Betriebswirtschaft für weiterführende Schulen. Abschlussanalyse. Rentabilität. Liquidität. Stabilität. Cashflows. Kapitaldienstgrenzen. IFRS 18. Kritik an IFRS 18. Unternehmenscontrolling. Kosten-Leistungs-Rechnung. Deckungsbeiträge. Vollkosten. Betriebsplanung. Liquiditätsplanung. Doppelte Buchführung mit Plus und Minus. Doppelte Buchführung mit Soll und Haben.


Betriebswirtschaft -
Basics für Unternehmer und Analysten


Ziel: Mit wenigen aber aussagekräftigen Begriffen analysieren und planen!

Der Autor erstellte für diesen Zweck auch Programme. Scans aus JUP zeigen, wie sich die Betriebswirtschaftslehre in praktisches Analysieren und Planen umsetzen lässt. Ein All-in-One-Tool ist JUP PS.

Die Digitalisierung ermöglicht einen früher nicht gekannten Tiefgang in der Betriebswirtschaft. Unternehmer, Fachschüler, Meisteranwärter, Studenten, Aufsichtsräte und Berater profitieren davon. Viele Begriffe sind für jede Unternehmensgröße gültig. Diese Universalität macht diese Basics für weiterführenden Schulen bis hin zu Universitäten interessant, auch für Politiker und Journalisten.

Mit dem Soll und Haben des Luca Pacioli von 1494 braucht niemanden mehr Zeit zu verplempern. Gremien, die von Buchhaltern (Rechnungslegern) dominiert werden, schicken sich allerdings an, den Unternehmern neue „Standards“ zu befehlen. Die gute Nachricht dazu: die Betriebswirtschaftslehre kann die Norm IFSR 18 links liegen lassen. Zu beiden Aspekten werden viele Argumente vorgetragen.

In diesen Basics nimmt die Liquidität einen großen Raum ein: Der „Cashflow für Selbstfinanzierung von Investitionen“ und seine Benchmarks sind zentral. Eine andere Attraktion ist die Kosten-Leistungs-Rechnung. Dafür präsentiert der Autor einen leichter zu bewältigenden 2. Weg zur Bestimmung von Teilkosten, Deckungsbeiträgen und Vollkosten. Nutzen Sie das Inhaltsverzeichnis als Appetitanreger. Etliches ist wegen der Pädagogik- und Beraterkollegen sehr tiefschürfend behandelt.

Es ist klar, dass vieles aus Zeitmangel in Unterricht oder Vorlesungen nicht gelehrt werden kann. Als Fachlehrer und Unternehmensberater hat man zu akzeptieren, dass die Klientel auch über sehr gute Kenntnisse in der Produktion verfügen muss. So muss jeder Landwirt seine Produkte vor giftigen Mikro-Pilzen schützen, egal, ob er konventionell oder nach Bio-Richtlinien produziert. Unternehmen, die international konkurrieren wollen, z. B. als Start-ups, müssen in Bezug auf Technik, Einkauf, Produktion und Marketing effizienter sein als andere. Der Zeitrahmen für Betriebswirtschaft wird eher enger!

Pädagogen, die sich auf die Rolle eines „Fahrlehrers in Betriebswirtschaft“ einlassen, und Berater stehen vor oft unbeantworteten Fragen: Zu welchem Stichtag ist das „aktuelle Ist“ anzufangen, damit Kredit-entwicklung und Tilgungen tag-genau vorauskalkuliert werden? Wie werden sich in finanziell kranken Unternehmen die kurzfristigen Schulden entwickeln? Dazu äußern sich diese Basics auch.

Wer ein Lehrbuch für den Agrarsektor sucht, das vollständiger ist, siehe:
Fahlbusch M. (2022) „Analyse und Führung landwirtschaftlicher Unternehmen. Ein Lehrbuch für Unternehmer“. Wenn Sie eine Vielzahl von Begriffen benötigen, z.B.: www.Welt-der-BWL.de
Achten Sie in beiden Fällen ggf. auf abweichende Positionen.

Weitere betriebswirtschaftliche Produkte des Autors finden Sie hinten auf den letzten Seiten.



Ein fiktives Gespräch

Wenn ein Unternehmer mit seinen Mitarbeitern am Kaffeetisch über den Betriebserfolg spricht, könnte sich das wie folgt anhören: „Das letzte Jahr lief gut. Wir sind allen Bankverpflichtungen nachgekommen. Wir konnten gut leben (bzw. Ausschüttungen gewähren). Wir haben auch die laufenden Ersatzinvestitionen leicht aus neu erwirtschafteten Eigenmitteln bezahlen können. Im Vorjahr hatten wir gerade so unsere Kredite bedienen können, aber gelebt (bzw. ausgeschüttet) haben wir durch Girokonto-Überziehung. An Investitionen aus erwirtschafteten Eigenmitteln war damals gar nicht zu denken.“ 

Eine Rede solcher Art offenbart ein Denken im Sinne des Cashflow zur Selbstfinanzierung von Investitionen = Cashflow 3. Der Cf 3 ist deshalb einer der zentralen Punkte dieser Basics.